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Green Procurement
22.01.2020 11:31

Green Procurement

Der Klimawandel ist eine der größten derzeit zu bewältigenden Herausforderungen. Wie nicht nur zuletzt der Green Deal der Europäischen Kommission und das Regierungsprogramm der neu angelobten österreichischen Bundesregierung beweisen, nimmt der Einsatz zur Eindämmung der Erderwärmung einen immer größeren Stellenwert ein. Ehrgeizige Ziele wie beispielsweise Klimaneutralität bis 2050 können allerdings nicht nur durch Förderungen von Unternehmen und Bürgern erreicht werden; vielmehr muss der öffentliche Sektor hier Wegbereiter sein bzw die bereits vorhandene Vorreiterrolle ausbauen.

Ein klimagerechter Umbau aller Sektoren, wie im Regierungsprogramm gefordert, kann nur funktionieren, wenn bereits die Beschaffung ökologisch und nachhaltig erfolgt. So ist auch schon im derzeit geltenden Bundesvergabegesetz 2018 festgehalten, dass bei allen Beschaffungsvorgängen auf die Umweltgerechtheit Bedacht zu nehmen ist. Das BVergG bietet ausreichend Möglichkeiten, um durch den geschickten Einsatz von Qualitätskriterien, die Regionalität zu stärken und den Emissionsausstoß zu verringern.

Da der Individualverkehr zu den Hauptverursachern für Treibhausgasemissionen zählt, ist einer der naheliegendsten Ansatzpunkte, den öffentlichen Verkehr zu stärken. Um ein Umsteigen der Bevölkerung weg vom Auto hin zu den Öffis zu erreichen, ist ein gut ausgebautes Netz und eine hohe Taktfrequenz zwar Grundvoraussetzung, längst aber nicht genug. Eine Schweizer Studie hat ergeben, dass gerade der sogenannte Wohlfühlfaktor wichtiger als der Zeitfaktor ist: Öffentliche Verkehrsmittel müssen für die Bürgerinnen und Bürger attraktiver als das eigene Auto sein, damit eine signifikante Verlagerung vom Individualverkehr hin zum öffentlichen Verkehr gelingen kann.

Eine Lösung für dieses Problem ist der verstärke Einsatz von Mobility as a Service, kurz MaaS: Mittels einem umfassenden, über eine einheitliche, digitale Schnittstelle zugänglichem Mobilitätsangebot sollen alle verfügbaren Ressourcen zu einem auf den individuellen Bedarf abgestimmten und flexiblen Mobilitätsangebot gebündelt werden. Vereinfacht gesagt: Statt wie bisher die verschiedensten Mobilitätsangebote (wie zB Straßenbahn, Bus, Zug aber auch Carsharing, Mietauto oder Bike-Sharing) über unterschiedliche Websites koordinieren zu müssen, übernimmt eine multimodale App die gesamte Arbeit. Derzeit unterstützen wir bereits Verkehrsverbünde bei der Beschaffung dieser zukunftsträchtigen Dispositionssoftware.

Aber nicht nur der Mobilitätssektor ist im steten Wandel: Auch die Bauwirtschaft kann einen großen Teil zum Erreichen der Klimaziele beitragen. So wird in der Stadtentwicklung auf Digitalisierung gesetzt, wobei die Planung und Errichtung mittels zukunftsweisendem Building Information Modelling vorgenommen wird, bei dem durch die integrale Gesamtplanung nicht nur Qualitätssteigerungen in der baulichen Umsetzung und im späteren Betrieb erzielt, sondern auch Umweltauswirkungen präzise erfasst werden können.

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